Umfragen

Zusammen mit unserem Kooperationspartner Civey identifizieren wir die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Trends im Bundestagswahlkampf und ordnen sie ein. Unsere Umfragen zeigen, wie Wähler/-innen über den Wahlkampf denken, welche Faktoren ihnen bei ihrer Entscheidungsfindung wichtig sind und auf welchen Kanälen sie sich informieren. Beobachten Sie mit uns, welche Trends sich abzeichnen und welche Schlüsse wir als Public-Affairs-Experten/Public-Affairs-Expertinnen daraus ziehen können.

Wahlkampagnen und -entscheidungen

Auch wenn die eigentlichen Kampagnen zur Bundestagswahl in der Regel noch nicht begonnen haben, positionieren sich Parteien und Spitzenkandidaten/Spitzenkandidatinnen bereits für September. Was heute gefordert oder geäußert wird, hat direkte Auswirkungen auf die Wahlentscheidung vieler Wähler/-innen. Die nebenstehende Umfrage zeigt, dass es bislang keiner Partei gelungen ist, mit ihren Bemühungen besonders zu überzeugen. Mit steigender Dauer des Wahlkampfes wird sich das Bild wandeln

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Auch wenn die eigentlichen Kampagnen zur Bundestagswahl in der Regel noch nicht begonnen haben, positionieren sich Parteien und Spitzenkandidat/-innen bereits für September. Was heute gefordert oder geäußert wird, hat direkte Auswirkungen auf die Wahlentscheidung vieler Wähler/-innen. Die nebenstehende Umfrage zeigt, dass es bislang keiner Partei gelungen ist, mit ihren Bemühungen besonders zu überzeugen. Mit steigender Dauer des Wahlkampfes wird sich das Bild wandeln

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Insbesondere unter COVID-19-Bedingungen ist die Frage nach dem Zeitpunkt der Wahlentscheidung zentral für die Planung der Wahlkampagnen. Angesichts der fortdauernden Einschränkungen des öffentlichen Lebens durch die Pandemie ist davon auszugehen, dass in diesem Jahr noch mehr Wähler/-innen als sonst ihre Stimme per Briefwahl abgeben werden – eine Entscheidung, die in der Regel mehrere Wochen vor dem Tag der Wahl getroffen wird. Wie die nebenstehende Umfrage zeigt, treffen viele Wähler/-innen die Entscheidung darüber, welche Partei sie wählen werden, sogar noch deutlich früher. 

Insbesondere unter COVID-19-Bedingungen ist die Frage nach dem Zeitpunkt der Wahlentscheidung zentral für die Planung der Wahlkampagnen. Angesichts der fortdauernden Einschränkungen des öffentlichen Lebens durch die Pandemie ist davon auszugehen, dass in diesem Jahr noch mehr Wähler/-innen als sonst ihre Stimme per Briefwahl abgeben werden – eine Entscheidung, die in der Regel mehrere Wochen vor dem Tag der Wahl getroffen wird. Wie die nebenstehende Umfrage zeigt, treffen viele Wähler/-innen die Entscheidung darüber, welche Partei sie wählen werden, sogar noch deutlich früher. 

Öffentliche Wahrnehmung

Die Einschätzung nach der Zukunftsfähigkeit von Parteien ist ein aufschlussreicher Indikator für eine Wahl. In der nebenstehenden Umfrage deutlich erkennbar ist der Beginn der Corona-Pandemie, der zum Platzwechsel von Grünen und Union geführt hat. Ebenso deutlich ist die Entwicklung der vergangenen Wochen, in denen die Union aufgrund des Maskenskandals und des COVID-Managements der Regierung Stimmeneinbußen hinnehmen musste, während die Grünen mit Oppositionsarbeit punkten konnten. Allen anderen Oppositionsparteien ist dies nicht gelungen.

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Die Einschätzung nach der Zukunftsfähigkeit von Parteien ist ein aufschlussreicher Indikator für eine Wahl. In der nebenstehenden Umfrage deutlich erkennbar ist der Beginn der Corona-Pandemie, der zum Platzwechsel von Grünen und Union geführt hat. Ebenso deutlich ist die Entwicklung der vergangenen Wochen, in denen die Union aufgrund des Maskenskandals und des COVID-Managements der Regierung Stimmeneinbußen hinnehmen musste, während die Grünen mit Oppositionsarbeit punkten konnten. Allen anderen Oppositionsparteien ist dies nicht gelungen.

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Wenig überraschend wird den Grünen die größte Kompetenz in der Umwelt- und Klimapolitik zugeschrieben. Der Union ist es jedoch seit 2019 gelungen, den Abstand signifikant zu verkleinern – von knapp 30 Prozent auf nur noch 20 Prozent. Der Kurswechsel der Partei in der Energiewende, insbesondere die Entscheidung zum Kohleausstieg im Juli 2020 haben einen deutlichen Stimmenzuwachs mit sich gebracht. Die SPD hingegen, im Februar 2000 unter Gerhard Schröder noch Mitbegründer der Energiewende, liegt konstant im einstelligen Bereich und kann aktuell  mit Klimathemen nicht punkten.

Wenig überraschend wird den Grünen die größte Kompetenz in der Umwelt- und Klimapolitik zugeschrieben. Der Union ist es jedoch seit 2019 gelungen, den Abstand signifikant zu verkleinern – von knapp 30 Prozent auf nur noch 20 Prozent. Der Kurswechsel der Partei in der Energiewende, insbesondere die Entscheidung zum Kohleausstieg im Juli 2020 haben einen deutlichen Stimmenzuwachs mit sich gebracht. Die SPD hingegen, im Februar 2000 unter Gerhard Schröder noch Mitbegründer der Energiewende, liegt konstant im einstelligen Bereich und kann aktuell  mit Klimathemen nicht punkten.

In der Digitalpolitik ist es die FDP, die Federn lassen musste. Lange unangefochtener Spitzenreiter, ist sie mit Beginn der COVID-19-Pandemie auf Platz 2 hinter der Union zurückgefallen, trotz der schleppend voranschreitenden IT-Konsolidierung Bund und den Schwierigkeiten beim Einsatz digitaler Contact-Tracing-Apps. Auf Platz 3 finden sich die Grünen wieder – für eine Partei mit als digitalaffin geltender Wählerschaft überraschend niedrig. Keine großen Kompetenzen werden SPD, Linken AfD und anderen Parteien zugeschrieben.

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In der Digitalpolitik ist es die FDP, die Federn lassen musste. Lange unangefochtener Spitzenreiter, ist sie mit Beginn der COVID-19-Pandemie auf Platz 2 hinter der Union zurückgefallen, trotz der schleppend voranschreitenden IT-Konsolidierung Bund und den Schwierigkeiten beim Einsatz digitaler Contact-Tracing-Apps. Auf Platz 3 finden sich die Grünen wieder – für eine Partei mit als digitalaffin geltender Wählerschaft überraschend niedrig. Keine großen Kompetenzen werden SPD, Linken AfD und anderen Parteien zugeschrieben.

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Bei der Finanzpolitik ist die Union der unangefochtene Spitzenreiter, mit einer Kompetenzzuschreibung von über 40 Prozent. Mit Beginn der COVID-19-Pandemie haben die Werte sogar noch einmal zugelegt. Auf Platz 2 folgt die SPD mit knapp 14 Prozent. Für eine Partei, die aktuell den Finanzminister stellt, erschreckend niedrig, trotz deutlich positiver Entwicklung seit Beginn der Corona-Pandemie. Die FPD hingegen, einst mit Werten von über 16 Prozent, ist mit Beginn der Pandemie noch einmal deutlich abgesackt. Bei gleichbleibender Entwicklung droht der Absturz auf unter 10 Prozent.

Bei der Finanzpolitik ist die Union der unangefochtene Spitzenreiter, mit einer Kompetenzzuschreibung von über 40 Prozent. Mit Beginn der COVID-19-Pandemie haben die Werte sogar noch einmal zugelegt. Auf Platz 2 folgt die SPD mit knapp 14 Prozent. Für eine Partei, die aktuell den Finanzminister stellt, erschreckend niedrig, trotz deutlich positiver Entwicklung seit Beginn der Corona-Pandemie. Die FPD hingegen, einst mit Werten von über 16 Prozent, ist mit Beginn der Pandemie noch einmal deutlich abgesackt. Bei gleichbleibender Entwicklung droht der Absturz auf unter 10 Prozent.

Kommunikation im Wahlkampf

Bei den genutzten Informationsquellen zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Wählern/Wählerinnen der verschiedenen Parteien. Während sich CDU/CSU-Wähler/-innen primär über TV und Tageszeitung informieren, beziehen die Wähler/-innen der AfD ihre Informationen vor allem von sonstigen Online-Newsangeboten und aus den Sozialen Medien. Insgesamt ist ein deutlicher Unterschied zwischen etablierten Parteien und der AfD erkennbar. Aber auch bei den etablierten Parteien variiert der Informationskonsum je nach Informationsquelle deutlich.

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Bei den genutzten Informationsquellen zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Wähler/-innen der verschiedenen Parteien. Während sich CDU/CSU-Wähler/-innen primär über TV und Tageszeitung informieren, beziehen die Wähler/-innen der AfD ihre Informationen vor allem von sonstigen Online-Newsangeboten und aus den Sozialen Medien. Insgesamt ist ein deutlicher Unterschied zwischen etablierten Parteien und der AfD erkennbar. Aber auch bei den etablierten Parteien variiert der Informationskonsum je nach Informationsquelle deutlich.

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Das unterschiedliche Informationsverhalten der Wähler/-innen ist auch in der Frage nach dem Vertrauen in die Presse deutlich erkennbar. AfD-Wähler/-innen geben zu 94,1 Prozent an, der Presse nur schwach zu vertrauen. Wähler/-innen von SPD und Grünen hingegen vertrauen der Presse zu 57,2 Prozent respektive 62,2 Prozent. Für die Kampagnen-Teams der Parteien bedeutet dies eine Herausforderung, die Wähler/-innen auf dem richtigen Kanal von ihren Positionen zu überzeugen.

Das unterschiedliche Informationsverhalten der Wähler/-innen ist auch in der Frage nach dem Vertrauen in die Presse deutlich erkennbar. AfD-Wähler/-innen geben zu 94,1 Prozent an, der Presse nur schwach zu vertrauen. Wähler/-innen von SPD und Grünen hingegen vertrauen der Presse zu 57,2 Prozent respektive 62,2 Prozent. Für die Kampagnen-Teams der Parteien bedeutet dies eine Herausforderung, die Wähler/-innen auf dem richtigen Kanal von ihren Positionen zu überzeugen.

Die Briefwahl hat in der Vergangenheit deutlich an Beliebtheit gewonnen. Bei der Bundestagswahl im Jahr 2017 haben laut Bundeswahlleiter fast 29 Prozent der Wähler/-innen auf diesem Weg abgestimmt – ein neuer Höchststand. Das Vertrauen in das System ist bei Wählern/Wählerinnen aller Parteien außer der AfD hoch. Angesichts der hohen Wahrscheinlichkeit, dass in diesem Jahr noch mehr Wähler/-innen als sonst ihre Stimme per Briefwahl abgeben werden, eine wichtige Grundlage für die Akzeptanz des Wahlergebnisses im Anschluss an die Wahl.

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Die Briefwahl hat in der Vergangenheit deutlich an Beliebtheit gewonnen. Bei der Bundestagswahl im Jahr 2017 haben laut Bundeswahlleiter fast 29 Prozent der Wähler/-innen auf diesem Weg abgestimmt – ein neuer Höchststand. Das Vertrauen in das System ist bei Wähler/-innen aller Parteien außer der AfD hoch. Angesichts der hohen Wahrscheinlichkeit, dass in diesem Jahr noch mehr Wähler/-innen als sonst ihre Stimme per Briefwahl abgeben werden, eine wichtige Grundlage für die Akzeptanz des Wahlergebnisses im Anschluss an die Wahl.

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Mehr als 50 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass Meinungsumfragen Einfluss auf die Wahlentscheidung der Wähler/-innen haben. Insgesamt bietet sich jedoch ein eher ausgewogenes Bild, denn über 30 Prozent der Befragten geben an, dass sie dies nicht oder eher nicht denken. Angesichts der häufigen Veröffentlichung von Umfrageergebnisses im Vorfeld einer Wahl ist die Frage nach sozialer Erwünschtheit bei der Wahlentscheidung zentral für die Positionierung einer Partei oder einer Spitzenkandidatin/eines Spitzenkandidaten

Mehr als 50 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass Meinungsumfragen Einfluss auf die Wahlentscheidung der Wähler/-innen haben. Insgesamt bietet sich jedoch ein eher ausgewogenes Bild, denn über 30 Prozent der Befragten geben an, dass sie dies nicht oder eher nicht denken. Angesichts der häufigen Veröffentlichung von Umfrageergebnisses im Vorfeld einer Wahl ist die Frage nach sozialer Erwünschtheit bei der Wahlentscheidung zentral für die Positionierung einer Partei oder einer Spitzenkandidatin/eines Spitzenkandidaten

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